Im Zentrum für Pränatale Medizin in Kiel und Flensburg führen wir alle modernen Untersuchungen in der Schwangerschaft durch, dazu zählen u.a. das Erst-Trimester-Screening, die Feindiagnostik, NIPT und viele mehr. Wir freuen uns auf Sie und beraten Sie gerne!

FAQ

Die wichtigsten Fragen möchten wir Ihnen gerne vorab beantworten

Lesen Sie dazu gerne die Stellungnahme der DEGUM.

Ich bin ja noch jung...
Es ist richtig, dass die häufigsten genetischen Defekte, die Trisomie 21 (Down-Syndrom) wie auch die Trisomien 18 und 13, altersabhängig sind. Das heißt, je älter Sie als Schwangere sind, desto höher ist das Risiko, ein Kind mit einer Trisomie zu bekommen. Aber auch junge Frauen haben ein Risiko. So bekommt z.B. ca. 1 von 1200 20jährigen Frauen statistisch ein Kind mit einer Trisomie 21. Mit 35 Jahren ist es 1 von ca. 250 Frauen, mit 40 ca. 1 von 80. Die meisten anderen genetischen Defekte sowie alle nicht-genetischen Fehlbildungen zeigen keinerlei Abhängigkeit vom mütterlichen Alter. Es ist also bei weitem nicht so, dass junges Alter bedeutet, dass eine Diagnostik unnötig ist.

...und in meiner Familie sind ja alle gesund.
Die meisten genetischen (z.B. Down-Syndrom) und vor allem auch nicht-genetischen Fehlbildungen (z.B. Herzfehler) treten sporadisch auf. Das heißt, sie werden nicht von den Eltern auf die Kinder vererbt. Insofern ist auch dieses kein Argument gegen eine spezielle pränatale Diagnostik im 1. Trimenon.

Die Trisomie 21 (Down-Syndrom) ist zwar die häufigste genetische Veränderung, macht aber nur einen winzigen Teil der Fehlbildungen und Erkrankungen aus, die mit der speziellen pränatalen Diagnostik  untersucht werden können.  Mit der frühen Feindiagnostik in der 13./14. SSW können heutzutage die meisten schweren Fehlbildungen, sowohl lebensfähige wie auch nicht lebensfähige, frühzeitig erkannt werden. Nur wenn auch schwerste, nicht lebensfähige Fehlbildungen für Sie keinerlei Konsequenz hätten, macht eine spezielle pränatale Diagnostik für Sie keinen Sinn.

Weitere Informationen zu den Möglichkeiten der pränatalen Diagnostik finden Sie im Bereich „Wissenswertes für werdende Eltern“

Es gibt unterschiedliche Grade der Genauigkeit dieser Untersuchung. Je nach Spezialisierungsgrad des Untersuchers sowie Umfang der Untersuchung liegen die Entdeckungsraten zwischen 80 und bis zu 98%. Auch die falsch auffälligen Ergebnisse, die für den schlechten Ruf dieser Untersuchung verantwortlich sind, stehen im direkten Verhältnis zu Spezialisierung und Umfang. Je höher der Spezialisierungsgrad des Untersuchers, desto seltener werden Kinder zu unrecht „verdächtigt“.

Weitere Informationen hierzu finden Sie im Bereich „Wissenswertes für werdende Eltern“.

Der NIPT ist ein risikofreier Bluttest, der mit hoher Sicherheit die Trisomien 21, 18 und 13 bei Ihrem Kind nachweisen bzw. ausschließen kann. Allerdings ist auch das NIPT-Ergebnis keine exakte Diagnose sondern eine Wahrscheinlichkeitsberechnung, genau wie das Erst-Trimester-Screening. Allerdings etwas genauer als dieses. Dafür beschränkt er sich aber auch auf wenige genetische Erkrankungen. Viele andere genetischen Erkrankungen sowie alle nicht-genetischen Fehlbildungen, wie z.B. schwere Herzfehler, werden von diesen Tests gar nicht erfasst. Daher wird der NIPT sowohl von sämtlichen Fachgesellschaften wie auch von den Testanbietern selber nur in Kombination mit einem spezialisierten Ultraschall empfohlen.

Weitere Informationen zu den NIPTs finden Sie im Bereich „Wissenswertes für werdende Eltern“

Sofern die Ultraschallbedingungen es hergeben, bekommen Sie immer die schönsten Bilder ausgedruckt mit. In den allermeisten Fällen ist es mindestens kurzzeitig möglich, ein paar schöne Aufnahmen von Ihrem Kind zu machen. In seltenen Fällen liegen die Kinder aber dauerhaft so ungünstig oder sind die allgemeinen Ultraschallbedingungen so schlecht, dass keine schönen Aufnahmen gemacht werden können. In diesen Fällen bitten wir Sie um Verständnis, wenn Sie keine Ausdrucke mit nach Hause nehmen können.
Zusätzlich zu den ausgedruckten Bildern bekommen Sie im Anschluss an die Untersuchung eine CD mit sämtlichen dokumentierten Bildern und Filmen der Untersuchung für Ihre Unterlagen mit.

Kosten entstehen für Sie weder für die Ausdrucke noch für die CD.

Sofern technisch machbar, speichern wir bei fast jeder Untersuchung auch 3D/4D-Aufnahmen zu Dokumentationszwecken, insbesondere vom Gesicht in den höheren Wochen sowie Ganzkörperaufnahmen im Rahmen des Erst-Trimester-Screenings. Von diesen erhalten Sie die schönsten ausgedruckt. Am Ende jeder Untersuchung erhalten Sie eine CD mit sämtlichen dokumentierten Bildern und Filmen der Untersuchung. Darunter befinden sich dann auch die 3D/4D-Aufnahmen. Kosten entstehen für Sie keine.

Bitte haben Sie aber Verständnis dafür, dass wir keine reinen „3D/4D-Babykino“-Untersuchungen durchführen.  Abgesehen davon, dass diese zukünftig gesetzlich untersagt sein werden, haben wir keine freien Kontingente hierfür. Wir führen Ultraschalluntersuchungen ausschließlich zu diagnostischen Zwecken durch.

Unsere Telefonzentrale ist durchgehend von Mo-Do von 08.00 – 18.00 und und Fr 08.00 – 15 Uhr besetzt. Mit einem professionellen, software-basierten Call-Management-System sind dort diverse Mitarbeiter/innen bemüht, Ihren Anruf zügig entgegen zu nehmen. Wir bitten Sie aber um Verständnis dafür, dass es, insbesondere zu bestimmten Stoßzeiten, gelegentlich mal zu längeren Wartezeiten kommen kann. Versuchen Sie es dann doch gerne zu einem späteren Zeitpunkt nochmal. Die beste Erreichbarkeit liegt in den Zeiten zwischen 13 und 15 Uhr und Mittwoch nachmittags. Sollten Sie uns telefonisch dennoch nicht erreichen, können Sie uns gerne auch eine Terminanfragen per E-Mail schicken an schwanger@abts-partner.de

Teilen Sie uns in der E-Mail bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer mit. Unsere Mitarbeiter/innen werden Sie dann kontaktieren.